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Justizvollzugsanstalt Hövelhof-Staumühle

"Unsere JVA Hövelhof ist die größte offene Jugendstrafanstalt in Deutschland!" - Mit diesen Worten begrüßte der Leiter Jürgen Lipki die Hövelhofer Verwaltungsspitze und den Beirat der Einrichtung zum Austauschgespräch. Im Jahre 1948 übergaben die Briten das Gelände an das Land mit der Maßgabe, hier eine offene Jugendstrafvollzugsanstalt zu schaffen. "Nur etwa 15 % aller Jugendstraftäter kommen in den offenen Vollzug, alle anderen werden in geschlossenen Gefängnissen verwahrt", verweist der Anstaltsleiter auf die hohe Verantwortung bei dieser von seinen Fachkräften zu treffenden Auswahlentscheidung.
Stützen die JVA: (v.v.l.) Bürgermeister Michael Berens, Beiratsmitglieder Cläre Mikus, Hermann-Josef Bentler , Gunda Köster, Günter Lintemeier  und Manfred Schön. (h.v.l.) Kämmerer Klaus-Dieter Borgmeier, JVA-Leiter Jürgen Lipki und Stellvertreter Heinz Bröckling.
Stützen die JVA: (v.v.l.) Bürgermeister Michael Berens, Beiratsmitglieder Cläre Mikus, Hermann-Josef Bentler , Gunda Köster, Günter Lintemeier und Manfred Schön. (h.v.l.) Kämmerer Klaus-Dieter Borgmeier, JVA-Leiter Jürgen Lipki und Stellvertreter Heinz Bröckling.
 
Die JVA wird seit 1993 von Jürgen Lipki geleitet und bietet 232 Haftplätze für männliche Gefangene im Alter von 18-24 Jahren sowie eine angegliederten Pflegeabteilung mit 29 Plätzen. ""Wir sind äußerst konsequent im erzieherischen Umgang, verschaffen den Häftlingen jedoch ein Höchstmaß an innerer Freiheit", berichtet der 64-jährige Eirichtungsleiter. Ziel der Arbeit soll sein, insbesondere dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung zu dienen. Den Verantwortlichen ist es wichtig, allen Häftlingen in der Anstalt ein Übungsfeld zum Einüben gesellschaftlicher Verhaltensweisen zu bieten. Die äußerst positive Erfolgsquote von rund 80 % ohne Rückfall ist ein deutliches Indiz für die gute Arbeit der JVA. Straffällige können mit Hilfe der Einrichtung ihre Schulabschlüsse nachholen und durch eine Berufsausbildung für den Arbeitsmarkt befähigt werden. So werden in den Ausbildungswerkstätten handwerkliche Lehrausbildungen für 15-20 Gefangene geboten. Andere werden in 2-3 monatigen Maßnahmen für den Arbeitsmarkt qualifiziert, so dass nach Haftverbüßung bis zu 90 % aller Entlassenen in Arbeit vermittelt werden können. Durchschnittlich 8 Monate verbringen die Häftlinge in der auf Integration ausgerichteten Vollzugsanstalt, die von bundesweiten Fachinstituten das Prädikat "vorbildlich" verliehen bekommen hat. Mit Sport- und Freizeitangeboten wird das zukünftige Sozialverhalten intensiv geschult. Nach Angaben des stellvertretenen JVA-Leiters Heinrich Bröckling werden insgesamt 139 Bedienstete beschäftigt, davon 93 im allgemeinen Vollzugsdienst und 15 im Verwaltungsdienst. Im Werksdienst sind 15 Bedienstete beschäftigt. 1 Arzt, 2 Pfarrer, 2 Pädagogen, 2 Psychologen und 6 Sozialarbeiter ergänzen den Personalstand. Er verweist auf freie Ausbildungsplätze für die Beamtenlaufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes (mittlerer Dienst). Hier können sowohl in diesem Jahr als auch in den kommenden Jahren noch jeweils bis zu vier Stellen besetzt werden.
 


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