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29. April 2026

Starke Partnerschaft für Tierhalter in Not

Neue Kooperation ergänzt bestehende Hilfsangebote in Hövelhof

Mitglieder des Runden Tisches Flüchtlingshilfe Hövelhof gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins PaderFutterNapf e.V. vor dem Rathaus. Mit dabei sind Bürgeramtsleiterin Petra Breuer (1. v. r.) sowie Wilfried Fuchs und Kerstin Kreutner vom Verein (4. und 5. v. r.).
Mitglieder des Runden Tisches Flüchtlingshilfe Hövelhof gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins PaderFutterNapf e.V. vor dem Rathaus. Mit dabei sind Bürgeramtsleiterin Petra Breuer (1. v. r.) sowie Wilfried Fuchs und Kerstin Kreutner vom Verein (4. und 5. v. r.).

Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe Hövelhof hat sich mit der Initiative PaderFutterNapf e.V. aus Paderborn getroffen, um Möglichkeiten der Unterstützung für Tierhalterinnen und Tierhalter in finanziellen Notlagen auszuloten. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen künftig noch gezielter zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten, damit sie ihre Tiere weiterhin versorgen können.

PaderFutterNapf e.V. unterstützt Tierhalterinnen und Tierhalter, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. Der Verein gibt regelmäßig Futter und Tierbedarf aus und beteiligt sich in Einzelfällen auch an Tierarztkosten. Voraussetzung ist, dass die Tiere bereits vor Eintritt der Hilfebedürftigkeit angeschafft wurden. Mit diesem Ansatz trägt der Verein dazu bei, dass Tiere nicht aus finanziellen Gründen abgegeben werden müssen.

Im Rahmen des Treffens tauschten sich die Beteiligten über bestehende Angebote und Bedarfe vor Ort aus. Gleichzeitig entstand die Idee, die Strukturen in Hövelhof stärker zu vernetzen. Über die Kooperation mit den Initiativen vor Ort lassen sich künftig bedürftige Haushalte direkter ansprechen und bei Bedarf an die Unterstützung von PaderFutterNapf vermitteln.

Kerstin Kreutner vom PaderFutterNapf e.V. betont: „Viele Menschen stehen vor der schwierigen Entscheidung, ihr Tier abgeben zu müssen, wenn das Geld nicht mehr reicht. Genau hier setzen wir an. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern können wir noch besser helfen und erreichen die Menschen, die unsere Unterstützung wirklich brauchen.“

Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt, um soziale Unterstützung ganzheitlich zu denken. Neben der Versorgung der Menschen rückt damit auch das Wohl der Tiere stärker in den Blick.