Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (YouTube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Notwendige Cookies werden immer geladen
Barrierefrei-Menü
Schriftgröße
NormalGroßSehr groß
Kontrast
NormalStark
Bilder
AnzeigenAusblenden
Vorlesen
Vorlesen starten
Vorlesen pausieren
Stoppen

02. Juli 2026

Bahnstrecke zwischen Hövelhof und Verl bleibt wichtiges Zukunftsprojekt

Gemeinde setzt sich weiterhin für die Reaktivierung des Personenverkehrs ein

Bahnschiene Detailaufnahme

Die Reaktivierung der TWE-Bahnstrecke zwischen Hövelhof und Verl bleibt ein wichtiges Ziel für die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Die Sennegemeinde Hövelhof unterstützt die Planungen seit Jahren und setzt sich weiterhin für eine möglichst schnelle Umsetzung des Projekts ein.

Die Reaktivierung der Strecke ist Bestandteil des S-Bahn-OWL-Konzeptes und findet sich auch im Entwurf des Nahverkehrsplans des Nahverkehrsverbundes Westfalen-Lippe (NWL) wieder. Für den Streckenabschnitt zwischen Harsewinkel, Gütersloh und Verl laufen bereits die Planungen. Langfristig soll die Bahnverbindung bis Hövelhof erweitert werden.

Im Dezember 2024 hat der NWL eine Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der Reaktivierung bis Hövelhof vorgestellt. Darin wurde für die Verbindung zwischen Hövelhof und Verl ein Fahrgastpotenzial von rund 2.500 Fahrgästen pro Tag ermittelt. Gleichzeitig gehen die Gutachter von einer Verlagerung von rund 12.600 Pkw-Fahrten täglich auf die Schiene aus. Mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis zwischen 2,2 und 3,5 zählt das Vorhaben zu den wirtschaftlich sinnvollsten Reaktivierungsprojekten im Gebiet des NWL.

Auch die Sennegemeinde Hövelhof hat ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren mehrfach deutlich gemacht. Zuletzt hat sie im Mai 2026 im Rahmen ihrer Stellungnahme zum Entwurf des Nahverkehrsplans gegenüber dem Kreis Paderborn bekräftigt, dass sie die Reaktivierung ausdrücklich befürwortet und eine zügige Weiterverfolgung des Projekts erwartet. Aus Sicht der Gemeinde kann die Strecke ihr volles Potenzial erst dann entfalten, wenn der Lückenschluss bis Hövelhof erfolgt.

Derzeit fehlen allerdings noch die finanziellen Mittel für die nächsten Planungsschritte. Um die Notwendigkeit der Streckenerweiterung auch gegenüber dem Land hervor zu heben, ist diese für den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen angemeldet worden. Hierbei handelt es sich um ein laufendes Verfahren, das voraussichtlich Ende 2026/Anfang 2027 abgeschlossen seien wird.

Bürgermeister Michael Berens begrüßt die bisherigen Entwicklungen: „Die Reaktivierung der Bahnstrecke ist für Hövelhof und die gesamte Region eine große Chance. Sie verbessert die Anbindung an das Schienennetz, stärkt den öffentlichen Nahverkehr und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität. Deshalb werden wir das Projekt auch weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten aktiv unterstützen.“