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18. November 2025

Realistische Gefechtsausbildung in Riege

83 Soldatinnen und Soldaten trainierten Verteidigungslage im Gelände

Soldaten der 4. Kompanie und Bürgermeister Michael Berens stehen im Wald, vor ihnen liegt militärische Ausrüstung.
Oberstabsfeldwebel Martin Lindenborn (1. v. l.) und Major Neels Kienitz-Jannermann (1. v. r.) erläutern Bürgermeister Michael Berens (3. v. r.) gemeinsam mit weiteren Soldaten der Kompanie die eingesetzte Ausrüstung.

Die vierte Kompanie des Panzerbataillons 203 hat im Hövelhofer Ortsteil Riege ein intensives Ausbildungsvorhaben durchgeführt. Drei Tage und Nächte lang probten insgesamt 83 Soldatinnen und Soldaten, darunter auch mehrere Reservisten, ein realitätsnahes Einsatzszenario. Bürgermeister Michael Berens besuchte die Einheit nach Abschluss der Übung und verschaffte sich gemeinsam mit Major Neels Kienitz-Jannermann und Oberstabsfeldwebel Martin Lindenborn einen Eindruck vor Ort.

Im Mittelpunkt stand eine Lage, in der sich die Situation im baltischen Raum zuspitzt und die Truppe ein Gebiet vollständig sichern muss. Die Soldatinnen und Soldaten legten dafür verteidigungsfähige Stellungen an und überwachten die Umgebung auch mit Unterstützung einer Drohne. Die Kompanie trainierte Gefechtsabläufe mit Manövermunition an den Maschinengewehren und überwachte die Freiflächen mit Kampfpanzern in getarnten Stellungen. Feuerkampf, Licht- und Geräuschdisziplin, Führungsabläufe, Meldewege und taktische Bewegungen gehörten zu den Schwerpunkten der Übung.

Die Bedingungen entsprachen einem möglichst realen Einsatz. Die Soldatinnen und Soldaten hielten über Stunden in Stellungen aus, teilweise bis zu drei Stunden am Stück und auch nachts. Abhängig vom jeweiligen Auftrag übernachteten sie in Zelten, auf den Panzern oder in einer bereitgestellten Scheune auf Feldbetten. Gerade den Wechsel ins freie Gelände wertete die Kompanie als besonderen Gewinn, da sich der Raum, die Geräusche und die unvorhersehbaren Faktoren deutlich stärker an einem echten Einsatz orientieren.

Die Kompanie zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden. Großen Dank sprach die Bundeswehr dem Eigentümer des Übungsgeländes aus. Landwirt Ulrich Bultmann stellte Waldflächen, Wege und Scheunen unentgeltlich zur Verfügung. „Ein solches Training unter realen Bedingungen ist sehr wertvoll, auch wenn wir alle hoffen, dass ein solcher Ernstfall nie eintritt. Mein Dank gilt allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, unsere Bevölkerung zu schützen“, betonte Berens.

Bürgermeister Michael Berens und Soldaten der 4. Kompanie begutachten einen im Wald getarnten Kampfpanzer, der während der Übung in Stellung lag.
Bürgermeister Michael Berens und Soldaten der 4. Kompanie begutachten einen im Wald getarnten Kampfpanzer, der während der Übung in Stellung lag.