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Hedenkamp plant weitere Expansion

13.05.2022

Bürgermeister Berens und Landrat Rüther unterstützen die Zukunftspläne

Bürgermeister Michael Berens, die Geschäftsführer Markus, Wolf Karsten und Klaus Dietrich Hedenkamp sowie Landrat Christoph Rüther vor dem Firmengebäude

Bürgermeister Michael Berens, die Geschäftsführer Markus, Wolf Karsten und Klaus Dietrich Hedenkamp sowie Landrat Christoph Rüther (v.l.) ziehen an einem Strang, um eine Erweiterung des Firmensitzes zu ermöglichen.

Seit dem Gründungsjahr 1973 ist die Hövelhofer Firma Hedenkamp als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Arzneimitteln und medizinischen Produkten erfolgreich am Markt aktiv. Bürgermeister Michael Berens und Landrat Christoph Rüther haben bei einem Unternehmensbesuch gemeinsam einen Blick in die Produktionshalle geworfen und mit der Geschäftsführung über die Zukunftspläne gesprochen.

Das von Klaus und Christa Hedenkamp im lippischen Leopoldstal gegründete Familienunternehmen verlegte im Jahr 1990 seinen Firmensitz in die Zieglerstraße nach Hövelhof und ist seit 2007 im Schierbusch ansässig. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen viele Millionen Euro für die Erweiterung von Lager-, Produktions- und Büroflächen sowie für Maschinen investiert. Allein in den jüngsten beiden Jahren flossen jeweils fünf Millionen in den Betrieb.

Auch ihren Produktumfang hat die Firma Hedenkamp mehrfach erweitert. Anfänglich stellte das Unternehmen ausschließlich Brausetabletten her, schrittweise kamen weitere Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel in Tabletten-, Pulver- und Kapselform hinzu. Bei 85 Prozent der hergestellten Produkte übernimmt das Unternehmen zudem die verkaufsfertige Verpackung für seine Kunden.

Das Hövelhofer Unternehmen produziert pro Tag etwa zehn Millionen Brausetabletten für Kunden aus der ganzen Welt. „Durch die weltweite Lieferung sind wir saisonunabhängig“, sagt Wolf Karsten Hedenkamp, der nach dem Tod seines Vaters vor drei Jahren gemeinsam mit seinen Brüdern Klaus Dietrich und Markus Hedenkamp die Geschäftsführung übernahm.

Mit ihrem Tochterunternehmen „SUNLIFE“ hat der Lohnhersteller eine eigene Vertriebsfirma. 350 Mitarbeitende sind derzeit bei der Hövelhofer Unternehmensgruppe beschäftigt. Der Jahresumsatz liegt zusammengerechnet bei etwa 150 Millionen Euro.

Trotz des großartigen Erfolgs ist das Unternehmen noch nicht an seinem Ziel angekommen: „Um konkurrenzfähig zu bleiben, möchten wir unser Sortiment erweitern und zusätzliche Darreichungsformen anbieten. Neben Tabletten und Pulverprodukten planen wir die Herstellung von Flüssigprodukten wie Cremes, Salben und Tinkturen“, berichtet Wolf Karsten Hedenkamp über die Pläne des Familienbetriebs.

„Die Nachfrage ist da, uns fehlt jedoch die notwendige Produktionsfläche“, erklärten die Geschäftsführer beim Rundgang durch das Firmengebäude. Bereits seit mehreren Jahren verfolgt die C. Hedenkamp GmbH & Co. KG das Ziel der Erweiterung ihres Firmengebäudes. Hierfür hatten die Unternehmer das Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Hövelrieger Straße ins Auge gefasst. Ein Teil des dort befindlichen Nadelwaldes müsste für die Umwandlung in eine Gewerbefläche weichen und Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen müssten vorgenommen werden. Dieses Vorhaben wurde durch die Bezirksregierung bislang abgelehnt.

Das Hövelhofer Unternehmen und auch Bürgermeister Michael Berens verstimmt dieser Zustand besonders, da im Jahr 2008 bereits positive Signale aus Düsseldorf gegeben, diese jedoch nach einem Wechsel der Landesregierung und einer wiederholten Prüfung 2012 wieder zurückgezogen wurden. Im Rahmen der Neuerstellung des Regionalplans wägt die Bezirksregierung nun erneut die Ausweisung eines Gewerbegebiets an dieser Stelle ab.

„Ein anderer Standort ist für uns aus wirtschaftlichen und hygienischen Gründen uninteressant. Wir müssten die Produkte halbfertig transportieren, dabei besteht jedoch eine erhöhte Bruchgefahr. Für die Kontrolle der fertigen Produkte wäre zudem ein eigenes Labor erforderlich, das am Standort bereits vorhanden ist“, untermauerten die Geschäftsführer. Nicht zu vernachlässigen seien zudem die hohen Energiekosten durch die Transportwege: „Bei der Erweiterung unseres Firmengebäudes brauchen wir einen zentralen Punkt für den Einkauf und die Anlieferung. Auf den Transport möchten wir auch aufgrund der hohen Umweltbelastung verzichten.“

Bürgermeister Berens und Landrat Rüther verstehen die Notwendigkeit der angestrebten Erweiterung und setzen sich bei den übergeordneten Behörden für das Vorhaben der Firmenleitung ein. „Ich erhoffe mir von der neuen Landesregierung tatkräftige Unterstützung bei der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Hövelhofs und insbesondere bei diesem Projekt“, sagt Berens.

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