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VOlkstrauertag 2019

Zentrale Gedenkstunde des Landtages NRW, der Landesregierung NRW und des Volksbundes NRW am 16.11.2019 in Hövelhof.

Schlossgarten Hövelhof Luftaufnahme

Die diesjährige Landesfeier in Nordrhein-Westfalen anlässlich des Volkstrauertages findet am Samstag, dem 16. November 2019, 16.00 Uhr, im Rahmen einer öffentlichen Gedenkstunde in der katholischen Kirche in Hövelhof, statt.

Die offizielle Begrüßung nimmt Landtagspräsident André Kuper vor. Die Gedenkrede hält Staatsminister a.D. Thomas Kutschaty MdL, Vorsitzender des Landesverbandes NRW im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Das Totengedenken verliest Ministerin für Kommunales, Bau, Heimat und Gleichstellung, Ina Scharrenbach.

Der diesjährige Volkstrauertag steht unter dem Motto „100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Europa, der Krieg und ich.“ Schülerinnen und Schüler der Franz-Stock-Realschule Hövelhof und der Krollbachschule Hövelhof sowie Vertreter der St.-Hubertus-Jungschützen stellen hierzu ihre Gedanken vor. Für die musikalische Umrahmung sorgen das Blasorchester Hövelhof, der Chor „Hövelhof à la Carte“ und die Gruppe „Siene Puttkers“.

Seit einem halben Jahr bereiten sich verschiedene Akteure auf die Veranstaltung vor. Schülerinnen und Schüler der Krollbachschule werden im Oktober eigens nach Flandern reisen, um dort Kriegsgräberstätten des Ersten Weltkrieges verschiedener Nationen zu besuchen. Ihre Erlebnisse sollen in die Gedenkstunde einfließen. Mit dem Thema „Kriegsgefangenschaft“ aus unterschiedlicher Perspektive setzen sich Schüler der Franz-Stock-Realschule und die Jungschützen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft auseinander. Auch die musikalischen Beiträge nehmen Bezug auf die Erinnerung an die Weltkriege.

Der Volkstrauertag findet alljährlich zwei Wochen vor dem 1. Advent statt. Am Vortag führen Landtag NRW, Landesregierung NRW und Volksbund NRW traditionell eine gemeinsame Gedenkveranstaltung durch. In diesem Jahr fällt der Volkstrauertag auf den 17. November. Tradition ist es auch, das die Feierstunde von Jahr zu Jahr in einer anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen stattfindet, nach Gelsenkirchen im vergangenen Jahr nun im ostwestfälischen Hövelhof.

1922 ins Leben gerufen, diente der Volkstrauertag zunächst des Gedenkens an die Toten des Ersten Weltkrieges. Die Nationalsozialisten benannten den Tag in „Heldengedenktag“ um und stellten ihn in den Dienst ihrer kriegsverherrlichenden Propaganda. Seit 1945 wird am Volkstrauertag auch der zivilen Opfer des Krieges gedacht. So treten neben die toten Soldaten auch die Frauen, Kinder und Männer, die in den besetzten Ländern und in Deutschland zu Opfern von Krieg und Gewalt geworden waren. Hierzu zählen ausdrücklich auch die Opfer der Diktatur, also die Menschen, die aus politischen, religiösen sogenannten rassischen oder anderen Gründen verfolgt worden waren.

Heute ist der Volkstrauertag den Toten von Krieg und Gewalt gewidmet und dient zugleich der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Der diesjährige Volkstrauertag steht im Zeichen des 100-jährigen Bestehens seines Initiators, des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., in dessen Geschichte sich die wechselvolle deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wurde 1919 gegründet. Er kümmerte sich zunächst um die Gräber der deutschen Kriegstoten des Ersten Weltkrieges im europäischen Ausland, ab 1946 auch um die Kriegsgräber des Zweiten Weltkrieges. Auf seine Anregung hin wurde der Volkstrauertag eingeführt, der 1922 erstmals deutschlandweit veranstaltet wurde. Heute pflegt der Volksbund 834 Kriegsgräberstätten mit mehr als 2,7 Millionen Gräber in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ betreibt der Volksbund Jugendbildungs- und begegnungsstätten und organisiert jährlich bis zu 50 Jugend-Workcamps im europäischen Ausland.


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Tipp

EXKURSION (2020, genauer Termin wird noch bekanntgegeben) Ein fast vergessener Erinnerungsort im Kreis - Die Kriegsgräberstätte „Auf dem Dörenkamp" (sogenannter Ausländerfriedhof) in Sennelager, Truppenübungsplatz Senne.

Eine Exkursion führt zum Ausländerfriedhof am Rande des Truppenübungsplatzes Sennelager. Anlässlich der Einweihung einer Legendentafel mit Informationen über diese Anlage legen hier Landrat Manfred Müller (Vorsitzender des Kreisverbandes Paderborn) und Bürgermeister der Stadt Paderborn, Michael Dreier, Kränze am Denkmal nieder. Die Informationstafel des Volksbundes hat wesentlich mit dazu beigetragen die Geschichte der Kriegsgräberstätte "wieder neu zu entdecken".

Leitung: Hermann-Josef Bentler, Burghardt Mütherig und Norbert Ellermann (Mitglieder des Arbeitskreises Regionalgeschichte)

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