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Seit 2020 organisiert die Sennegemeinde Hövelhof jährlich einen Ideenwettbewerb zum Thema Klimaschutz. Ziel ist es, innovative Projekte und Maßnahmen zu fördern, die zur Verbesserung des Klimas und zur Ressourcenschonung beitragen.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen einzureichen, die dann von der Klimakommission bewertet werden. Für die besten Beiträge gibt es attraktive Preisgelder. Der Wettbewerb bietet eine Plattform für kreative Lösungen, die den Klimaschutz in der Gemeinde vorantreiben.
| 1. Platz | Liam Brüggemeier - Bau eines Igelhauses |
| 2. Platz | Stefanie Christoph - Vorschlag einer digitalen Tauschbörse für Obst uns Gemüse |
| 3. Platz | Umwelt-AG des Hövelhofer Haus der Jugend (HoT) - Vorschlag, mobile begrünte Stadtmöbel aufzustellen |
| 1. Platz | Junge Familien/Kolpingsfamilie Hövelhof - Bau und Aufhängen von Nistkästen |
| 2. Platz | Jungschützenabteilung Hövelhof - Wildblumenwiese und Insektenhotel auf dem Schützenplatz |
| 3. Platz | Natascha Marxkors - Vorschlag eines Wettbewerbs, bei dem Gärten für ihren Beitrag zum Klimaschutz prämiert werden |
| 1. Platz | Leben in Espeln e.V. - Anlegen einer Streuobstwiese |
| 2. Platz | OGS des Grundschulverbunds Senne am Hauptstandort Mühlenschule - Anlegen einer Blumenwiese |
| 3. Platz | Dominik Brunnert - Vorschlag, einen monatlich wiederkehrenden „Klima-Tipp des Monats“ zu veröffentlichen |
Sieger des Klimaschutz-Wettbewerbs 2021: Die Streuobstwiese „Cormann’s Feld“ an der Espelner Straße/ Ecke Wiesenpfad. Foto: Jörg Weikmann
Zum zweiten Mal hat die Sennegemeinde Hövelhof zu einem Klimaschutz-Wettbewerb aufgerufen. Insgesamt haben die Bürgerinnen und Bürger elf Beiträge eingereicht. Die Hövelhofer Klimakommission hat die Ideen bewertet und drei Preisträger ausgewählt. Bürgermeister Michael Berens prämierte die Sieger mit einem Preisgeld von 250 Euro (Platz 1), 150 Euro (Platz 2) und 100 Euro (Platz 3).
Den ersten Platz belegt der Verein Leben in Espeln e.V. Eine zehnköpfige Arbeitsgruppe aus der Nachbarschaft Riekamp/Espelner Straße um das Vorstandsmitglied Jörg Weikmann hat im November 2020 begonnen, eine langjährige Brachfläche in eine Streuobstwiese zu verwandeln. Die Arbeitsgruppe hat insgesamt 27 Obstbäume, darunter alte Sorten Apfel-, Birnen-, und Mirabellenbäume, sowie 200 frühblühende Blumenzwiebeln eingepflanzt. „Diese nachhaltige Naturmaßnahme hat die Arbeitsgruppe in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit umgesetzt. Sie findet innerhalb der Bevölkerung sehr positive Resonanz und ist zudem eine optische Aufwertung der Fläche“, freut sich Berens.
Auf den zweiten Platz kam die Offene Ganztagsschule des Grundschulverbunds Senne am Hauptstandort Mühlenschule. In verschiedenen Gruppen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 haben die Mädchen und Jungen eine Blumenwiese angelegt und unterhalten. Parallel behandelte die Schule im Unterricht weitere wichtige Themen rund um den Naturschutz wie Insektenvielfalt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Alltag.
Den dritten Platz erreichte Dominik Brunnert mit seiner Idee, einen monatlich wiederkehrenden „Klima-Tipp des Monats“ zu veröffentlichen. Dabei werden jahreszeitlich passende, vergleichsweise einfache Ideen, wie die Bürgerinnen und Bürger einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz beisteuern können, präsentiert. Dieser Tipp wird im September erstmalig unter anderem auf der Homepage der Sennegemeinde und zukünftig monatlich veröffentlicht.
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1 |
Für jedes neugeborene Baby aus Hövelhof wird in der Sennegemeinde ein Baum gepflanzt. |
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2 |
Repowering von Windenergieanlagen. |
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Anlegung einer japanischen Kirschbaum-Allee. |
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„Umweltritter Hövelhof“, Facebook-Gruppe zum Thema Nachhaltigkeit in Hövelhof. Thematisiert werden sollen u.a. die Themen Klima- und Umweltschutz, Ernährung und Müllvermeidung. Teilnehmer möchten Ideen entwickeln, Erfahrungen austauschen oder Wege aufzeichen, wie Bürgerinnen und Bürger zum Umweltschutz beitragen können. |
| 6 | Gemeinsame Müllsammeltage durch Dorfgemeinschaften, die Gemeinde stellt dabei Müllsäcke zur Verfügung und holt diese an Sammelpunkten wieder ab. Kurzstreckenvermeidung mit dem Auto. Bereits den Kindern in Hövelhof das Fahrradfahren „ans Herz legen“. Teilnahme am Stadtradeln um auch weitere Zielgruppen zu erreichen. Gemeindliche Gebäude sowie große Gewerbebauten mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten, um Energie zu gewinnen. |
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Anlegung eines Gartenteiches, der Vögeln, Insekten und anderen Tieren u.a. als Wasserquelle dient. |
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Selbstgebastelte Vogeltränken mit Wasserspeicher, einfache Zusammenstellung aus einer PET-Flasche und einer Schüssel. |
| 1. Platz | Susanne Mohr - Ersatz einer Koniferenhecke durch heimische Büsche mit Blühpflanzen |
| 2. Platz | Karin Bussemas - Anlegen eines insektenfreundlichen Frühlingsgartens |
| 3. Platz | Antonia Piekarski und Maja Fest - Bau eines Insektenhotels aus einer Konservendose |
Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Hövelhof zu erstmalig zu einem Klimaschutzwettbewerb eingeladen. Insgesamt 14 Beiträge wurden von der Bürgerschaft eingereicht. Die Hövelhofer Klimakommission hat die Ideen bewertet und drei Preisträger ausgewählt:
Siegerin wurde ein Beitrag von Susanne Mohr. Sie hat im vergangenen Jahr eine knapp 20 Meter lange und häufig zugemüllte Koniferenhecke an der Kleestraße entfernt und durch heimische Büsche ersetzt, die speziell auf die heimische Insekten- und Vogelwelt zugeschnitten ist. Begleitet wurde die Maßnahme von einer Unterpflanzung mit Blühpflanzen. Von dieser Maßnahme hat nicht nur die Tierwelt profitiert, sondern gleichzeitig die wilde Müllentsorgung an dieser Stelle deutlich abgenommen. Als weiteren Schritt war der Bau einer kleinen Ziegelsteinmauer geplant, die als Unterschlupf und Brutmöglichkeit für Insekten und andere Kleintiere dienen soll. Ziel des Projektes ist es, CO2 zu binden, Hitze zu vermindern und die Artenvielfalt zu erhöhen. „Dies ist ein Beitrag mit großer Vorbildfunktion für ganz Hövelhof!“, so der Tenor der Klimakommission. Der zweite Platz ging an Karin Bussemas, die aus einem kleinen Samentütchen einen insek-tenfreundlichen Frühlingsgarten entwickelte. Als Imkerin freut sie sich über den Zuwachs von Wildbienen, Honigbienen und zahlreicher anderer Insektenarten in ihrem Garten.
Den dritten Platz erreichte Antonia Piekarski, die ein Projekt ihrer 7-jährigen Cousine Maja Fest einreichte. Zusammen mit ihrem Großvater hat sie aus einer alten Dose ein Insektenhotel gebaut. Die Preisträgerin ist der Überzeugung, dass diese Idee mit einfachen Mitteln in vielen Hövelhofer Gärten umgesetzt werden kann.

Antonia Piekarski reichte das Insektenhotel ihrer kleinen Cousine Maja Fest (7) ein. Sie hat es mit Ihrem Großvater gebaut.
Coronabedingt wurden die Preise im Rahmen einer Videobotschaft von Bürgermeister Michael Berens ausgehändigt. Die Sieger wurden mit einem Preisgeld von 250 Euro (Platz 1), 150 Euro (Platz 2) und 100 Euro (Platz 3) prämiert.
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1 | Bepflanzen des Regenrückhaltebeckens zwischen der Staumühler Straße und der Sennestraße. Hier könnten heimischen Obstbäue, insbesondere alte Obstsorten, zum Einsatz kommen |
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2 | Einsatz von recyclingfähigen Schalen und Pfandbechern für "To-Go-Mahlzeiten" |
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Öffentliche Gebäude mit Dachbegrünung versehen (z. B. Dreifach-Turnhalle, HoT, KiGa Bentlake- und Schulstraße, Neubau Hallenbad) |
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| 5 | Einrichten einer Datenbank (Website oder App) für Lebensmittel, die weggeworfen werden sollen. Anbieten können Restaurants, Supermärkte und Bürgerinnen und Bürger.
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Ausbau des Biomassekraftwerkes und der Fernwärmeversorgung Anpreisung von Erdwärmeheizungen für Privathaushalte |
| 7 | Anbieten eines finanziellen Ausgleichs für Eigenheimbesitzer , um die Umgestaltung von Schottergärten in naturnahe Gärten zu ermöglichen |
| 8 | Etablierung und Aufwertung von Feldrainen (Grasstreifen am Rande eines Feldes): die Mähintervalle an Feldrainen sollten reduziert oder ganz ausgesetzt werden, um die Mulchschicht, die als Ergebnis der Mäharbeiten auf den Grünstreifen liegen bleibt, zu verringern. Diese Mulchschicht erstickt krautige Pflanzen und verringert die Überlebenschancen von dort lebenden Kleintieren. |
| 9 | Einstellen eines Umweltingenieurs, evtl. als Halbtagskraft. Diese Stelle könnte zum Beispiel mit der Stadt Bad Lippspringe geteilt werden |
| 10 | Ausrichtung einer Plant-for-the-Planet Akademie wie in Schloß Holte-Stukenbrock (siehe Idee Nr. 7.2) |
| 11 | Autofreier Ortskern |
Bei weiteren Fragen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.


