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Abriss der ehemaligen Gaststätte „Zur alten Post“ beginnt

07.12.2021

Bis Ende des Jahres soll die Sichtachse zum Jagdschloss freigelegt sein

Abrissarbeiten am ehemaligen Haus Möller

Der Abriss des ehemaligen Gasthauses Möller hat begonnen.

Der Abriss des ehemaligen Gasthauses „Zur alten Post“ (Haus Möller) hat begonnen. Bevor diese Arbeiten starten konnten, musste das beauftragte Unternehmen eine außergewöhnliche hohe Schadstoffbelastung beseitigen. Voraussichtlich bis zum Jahresende soll das Haus Möller, das seit 20 Jahren nicht mehr als Gaststätte genutzt wurde, vollständig abgetragen sein. Das Bauamt rechnet mit etwa 500 Kubikmetern an Bauschutt, die bei der Abtragung zusammenkommen. Während der Abrissarbeiten sind der Fußweg und die Ampel im Kreuzungsbereich nicht nutzbar.

Mit dem Abriss möchte die Gemeinde Hövelhof die im Ortskernkonzept empfohlene Sichtachse zum Jagdschloss freilegen. Das Projekt wird im Rahmen des Ortskernkonzepts aus Städtebauförderungsmitteln mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 508.000 Euro bezuschusst. „Die freie Sicht auf das Jagdschloss wird eine große Bereicherung für die Gemeinde und trägt wesentlich dazu bei, den Ortskern attraktiver zu machen“, ist sich Bauamtsmitarbeiterin Lena Kipshagen sicher.

In einem zweiten Schritt ist die Errichtung eines neuen Gebäudes mit Gastronomie und Biergarten geplant. „Uns liegen erste Gestaltungsideen vor. Derzeit prüfen wir die Realisierbarkeit der Modelle, um sie anschließend gebündelt der Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Bürgermeister Michael Berens.

Bevor der Abriss beginnen konnte, musste das beauftragte Unternehmen zunächst die Schadstoffe beseitigen. „Die Schadstoffbelastung in dem Gebäude war sehr hoch und die Entsorgung somit entsprechend aufwändig. Das genaue Ausmaß der Schadstoffbelastung war erst bei genauer Betrachtung festzustellen“, beschreibt Bauleiter Guido Löhr von der Firma Schlotmann. So hat das Unternehmen vielfältig PCB-belastete und asbesthaltige Materialien gefunden.

Gutachterliche Prüfungen

Dass das Gebäude nicht mehr zu renovieren war, hatten zwei unabhängige Wertgutachten bestätigt. Das Wertgutachten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte des Kreises Paderborn wies darauf hin, dass unter Renditegesichtspunkten die Bausubstanz in einem eklatanten Missverhältnis zur Wertigkeit des Grunds und Bodens stehe.

Das Ingenieurbüro Driller aus Paderborn bekräftigte diese Einschätzung in seinem Gutachten zur Bewertung der Bausubstanz. Hierbei kam der Gutachter zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung und Wiedernutzbarmachung mit dem Zurückversetzen des Gebäudes in einen Rohbauzustand verbunden wäre und zusätzlich erhebliche Umbauten der tragenden Struktur erforderlich wären. Das Gebäude könnte somit nicht mit vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Letztlich prüfte der LWL die Denkmalwürdigkeit des Gebäudes und bestätigte die Einschätzung des Bauamts, dass nicht in ausreichendem Maße wissenschaftliche, architekturgeschichtliche, volkskundliche oder andere Gründe für die Erhaltung und Nutzung des Objektes angeführt werden können. Die Voraussetzungen für eine Eintragung des Gebäudekomplexes in die Denkmalliste der Gemeinde Hövelhof lagen somit nicht vor.

Guido Löhr, Lena Kipshagen und Mathias Schlotmann bei den Abrissarbeiten am ehemaligen Haus Möller

Bei dem Abrissbeginn des ehemaligen Gasthauses Möller (v.l.): Guido Löhr, Bauleiter der Firma Schlotmann, Lena Kipshagen, Mitarbeiterin im Bauamt und Mathias Schlotmann, Geschäftsführer der Firma Schlotmann

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