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Lärmaktionsplanung

Der Lebensraum der Menschen ist stets mit Geräuschen verbunden. Mit Geräuschen, die erwünscht und verträglich sind und solchen, die als störend empfunden werden. Dieses wird als Lärm bezeichnet. Ab wann ein Geräusch als Lärm wahrgenommen wird, ist aber rein subjektiv.

Neben dem Wohn-und Freizeitlärm sowie dem Gewerbelärm gehört der Verkehrslärm zu den unangenehmsten Hauptlärmquellen. Bedingt durch die hohe Mobilität der Gesellschaft belasten Straßen-, Eisenbahn - und Fluglärm große Teile der Bevölkerung.
Die Folgen reichen von Stress und erhöhten gesundheitlichen Störungen ( z.B. Nervosität , Schlafstörungen, Konzentrationsmängel bis zu Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
Verkehrslärm führt aber auch zu städtebaulichen Problemen. Lärmbelastete Bereiche werden häufig von Personen bewohnt, die sich ruhigere - und oftmals teurere - Wohnquartiere nicht leisten können. In Folge dessen sinken die Immobilienpreise im Einwirkungsbereich lärmintensiver Verkehrsschneisen.     

Ausführliche Informationen

Rechtliche Situation

Am 25. Juni 2002 hat die Europäische Union die „Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm“ erlassen. Die sog. „Umgebungslärmrichtlinie“ ist die Grundlage für die Verbesserung der Lebensverhältnisse in lärmbelasteten Gebieten. Die EU-Mitgliedsstaaten sind zur Umsetzung verpflichtet.
Auf bundesdeutscher Ebene wurde das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) geändert (neu: 6. Teil – Lärmminderung, §§ 47a-e) und am 16. Juni 2005 verabschiedet. Weiterhin trat am 26. März 2006 die Vierunddreißigste Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (34. BImschV) in Kraft, um die Lärmkartierung zu regeln. Zudem wurden die einheitlichen Berechnungsmethoden und –verfahren festgelegt. Die EU-Vorgaben lehnen sich weitergehend an bestehende bundesdeutsche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien an.
In Nordrhein-Westfalen ist das Landesamt für Natur und Verbraucherschutz (LANUV) federführend und überwacht die Kommunen, die durch lärmstarke Verkehrswege auf ihrem Gemeindegebiet zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen angehalten sind. Der Umgang mit anderen Lärmarten (z. B. Gewerbelärm, Freizeitlärm) wird in NRW nicht erfasst, weil es hierzu bereits klar definierte nationale Regelungen gibt, um z. B. das Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe zu koordinieren.

Lärmkartierung

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat die betroffenen Verkehrswege in einem 2-stufigen Verfahren kartiert.

Lärmkatierung

Betroffen sind auf Hövelhofer Gebiet die Autobahn A 33 (Stufe 1) und die L 756 auf dem Abschnitt Schlossstraße - Paderborner Straße (Stufe 2). Einzusehen sind die Kartierungsergebnisse parzellengenau im „Lärmkarten Viewer“ unter www.umgebungslaerm.nrw.de für Hövelhof und ganz Nordrhein-Westfalen.

Lärmquelle BAB 33
Lärmquelle BAB 33
Lärmquelle L 756 ( Abschnitt Schloßstraße - Paderborner Straße )
Lärmquelle L 756 ( Abschnitt Schloßstraße - Paderborner Straße )

Für die Berechnung der Lärmpegel wurden neben der Verkehrsmengen u. a. die Straßenbeläge, die Stellung und Höhe der baulichen Anlagen, die Fassadenmaterialen usw. erfasst.
Jeweils eine Karte zeigt die Lärmbelastung über 24 Stunden (LDEN) in farblich unterschiedenen Isophonen, die bei 55 dB(A) beginnen und in 5-dB(A)- Schritten bis zum Bereich „75 und mehr dB(A)“ unterteilt sind. Entsprechend erfolgt auch die Darstellung für den Nachtzeitraum (LNight) ab 50 dB(A) bis zum Bereich „70 dB(A) und mehr“.

Dokumente zum Herunterladen

Lärmaktionsplan

Auf Grundlage der Lärmkartierung, der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange erstellt die Gemeinde den Lärmaktionsplan. Neben der Darstellung der Lärmsituation werden die Maßnahmen aufgelistet, die getroffen werden müssen, um die betroffenen Bereiche vor Lärm zu schützen. Der Lärmaktionsplan soll u. a. dazu dienen, bei künftigen Planungen (z. B. Bauleitplanung, Verkehrsplanung) das Ziel der Umgebungslärm-Minderung angemessen zu berücksichtigen. Ein Lärmaktionsplan ist alle 5 Jahre zu überprüfen und ggf. modifiziert fortzuführen.
Der Lärmaktionsplan zur Schlossstraße - Paderborner Straße (Stufe 2) ist nach Fertigstellung öffentlich im Bauamt der Gemeinde Hövelhof einzusehen.

Weitere Auskünfte und Beratung erhalten Sie Bauamt der Sennegemeinde Hövelhof.

Informationen zum Herunterladen

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Sennegemeinde Hövelhof
Schloßstraße 14
33161 Hövelhof
T: 0 52 57 /50 09 - 0
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