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Hövelhof stellt neuen Gewerbesteuer-Rekord auf

25.08.2023

Sennegemeinde bilanziert ein Plus von 3,16 Millionen Euro für das Jahr 2022

Finanzen Symbolbild

Die Sennegemeinde Hövelhof präsentiert in der kommenden Sitzung des Gemeinderates den Entwurf für den Jahresabschluss 2022. Ursprünglich war im Haushaltsergebnis ein Minus von 2,27 Millionen Euro kalkuliert. Stattdessen kann die Gemeinde nach Aufrechnung aller Erträge und Aufwendungen ein Plus von 3,16 Millionen Euro bilanzieren. Dazu beigetragen haben insbesondere die Gewerbesteuern, die in 2022 mit 16,5 Millionen Euro erneut einen absoluten Rekord-Wert erreicht haben. Aber auch Einsparungen durch eine sparsame Haushaltsführung haben ihre Wirkung gezeigt.

„Dieses sehr gute Ergebnis bestätigt die finanzpolitischen Entscheidungen der letzten Jahre. Es war richtig, auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde zu setzen. Wir waren daher erneut nicht auf Zuweisungen des Landes angewiesen“, betont Bürgermeister Michael Berens. So konnte die Sennegemeinde auch ihre Verschuldung weiter zurückfahren – von rund zehn Millionen Euro zu Beginn des Jahrtausends auf nunmehr nur noch etwa zwei Millionen Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 121 Euro. Den laufenden Haushalt konnte die Gemeinde Hövelhof zum Jahresende ohne Kassenkredite bewerkstelligen.

Abgeschlossene Projekte in 2022

Die Sennegemeinde konnte im Jahr 2022 zahlreiche Projekte erfolgreich beenden. Mit einem Investitionsvolumen von 993.000 Euro war der Neubau der Mensa an der Mühlenschule gleich zu Beginn des Jahres das umfangreichste Einzelprojekt. Durch die Erweiterung des Gebäudes um 185 Quadratmeter konnte die Schule das stark nachgefragte Angebot der Offenen Ganztagsschule aufstocken.

Ein weiteres großes Projekt war die Errichtung des Trainingsplatzes für den FC Hövelriege am Unterrieger Kirchweg. Die Vereinsmitglieder zeigten hierbei großes Engagement. Sie unterstützen das Bauvorhaben mit rund 1.600 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden und brachten auch Eigenmittel ein. Die Kosten für die Herstellung des Platzes lagen bei 352.000 Euro, zuzüglich etwa 150.000 Euro für die Park- und Außenanlagen. Größere Summen hat die Gemeinde außerdem in ein neues Tanklöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr, in die Endausbauten der Neubaugebiete „Nachtigallenweg“, „Phillippers Feld“ und „Grüner Weg“ sowie den neuen Parkplatz am Kindergarten Klausheide investiert.

Ausblick für 2023 und 2024

Für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 prognostiziert Kämmerer Andreas Schwarzenberg ein anderes Bild. „Die jüngsten sehr guten Ergebnisse werden wir in den Folgejahren nicht halten können. Dazu tragen vor allem auch zusätzliche Aufwendungen durch gestiegene Energiekosten und Personalausgaben sowie die deutlich erhöhte Kreisumlage bei“, so Schwarzenberg.

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